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Französische Rechte bezeichnet gleichgeschlechtliche Ehe als Ende der Familie

In Frankreich wird demnächst die Zeit der systematischen Diskriminierung homosexueller Männer und Frauen enden. Präsident Hollande und das französische Parlament sind entschlossen, die Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare zu eröffnen. Damit wird Frankreich demnächst das größte und einflussreichste Land sein, in welchem gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen.

 

Die Ehe mag durchaus als Institution kritisch bewertet werden, ihre Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare ist dennoch ein Fortschritt auf dem Weg zu einer pansexuellen, Geschlechter und sexuelle Orientierungen nicht diskriminierenden, sondern transzendierenden Gesellschaft. Die Beendigung der Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare ist ein bedeutsamer Schritt, auch wenn viele Schritte offen bleiben, die sich beispielsweise auf die Beendigung der Diskriminierung von Intersexuellen wie auch von bisexuellen Menschen beziehen.

 

Derweil stellen in Frankreich die katholische Kriche und die franzödische Rechte erneut ihre Lernunfähigkeit unter Beweis. So erklärt der Senator der UMP Serge Dassault, dass die Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare das Ende der Familie und das Ende der Erziehung sei. Die Geschichte wird ihn und die anderen rückständigen Reaktionäre widerlegen. Nicht das Ende der Familie, sondern der Beginn einer neuen, egalitären und menschenwürdigen Familie wird durch den französischen Präsidenten Hollande und das französische Präsident nunmehr eingeleitet. Frankreich wird nicht allein bleiben!

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