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Aktuelle Meldungen

Bild: CasparGirl

Pansexuelle Gesellschaft anerkennt Durchlässigkeit der sexuellen Orientierung

Das Argument, Homnosexuelle müssten gleichberechtigt werden, weil ihre sexuelle Orientierung unveränderlich sei, ist aus pansexueller Perspektive zurückz weisen. Vielmehr ist aus pansexueller Sichtweise für die volle Gleichberechtigung aller Personen einzutreten, die sexuelle Orientierungs- und/oder geschlechtliche Identitätsmerkmale aufweisen, die die Rechte anderer Personen nicht verletzen. Dies schließt Personen ein, deren sexuelle oder geschlechtliche Orientierung/Identität sich durch Veränderbarkeit und Durchlässigkeit auzzeichnet. In einem Artikel im Fachjournal Journal of Sexual Research haben L. M. Diamond  und C. J. Rosky eben diese Perspektive soeben deutlich gemacht und überzeugend begründet.

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Bild: Tavia Walker

Umfrage Bisexualität: Wie erlebt ihr sie?

Wie erlebt ihr eure Bisexualität? Soeben haben wir dazu eine große Umfrage gestartet. Bitte nehmt teil und leitet den Link auch an eure Freunde und Bekannten weiter. Bitte teilt ihm im Internet - danke! Weiter lesen oder:

HIER SOFORT ZUR UMFRAGE!

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Ugandas Präsident Museveni hält Homosexualität für abnormal (Bildquelle: UK Department for International Development)

Gleichklang schenkt Ugandas Präsident ein Buch über Homosexualität im Tierreich zu Weihnachten

Ugandas Präsident Yoweri Museveni hält Homosexualität für unnatürlich. Deshalb hat ihm die psychologische Online-Partnervermittlung www.Gleichklang.de soeben als Weihnachtsgeschenk ein Buch über Homosexualität im Tierreich an seinen Präsidentensitz in der Hauptstadt Kampala gesandt. Ein weiteres Exemplar des Buches schickte Gleichklang an die Botschaft Ugandas in Berlin. 

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Sexualaufklärung fördert Entwicklung einer toleranten Gesellschaft

Sexualaufklärung über die Vielgestaltigkeit der menschlichen Sexualität ist keine Überforderung von Kindern und Jugendlichen und für diese sicherlich kein Schaden, sondern ist mit enormen Chancen verbunden, unterdrückerisches Sexualverhalten gesellschaftlich zu überwinden und positive Formen sexueller Vielgestaltigkeit ungestört gedeihen zu lassen. Eine effektive und fundierte Wissensvermittlung über die Vielgestaltigkeit menschlicher Sexualität und Beziehungsgestaltung ist eine wichtige Voraussetzung für eine zunehmend pansexuelle Gesellschaft. Die Gegner der Sexualaufklärung wollen zurück zu einer Welt, in der Sexualität schamhaft verdeckt wird, hinter der Fassade aber sexueller Missbrauch, Diskriminierung und Ausgrenzung gedeihen. 

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Ethikrat fordert Aufhebung des Inzest-Verbots zwischen Geschwistern

Der Ethikrat fordert die Ahebung des Verbotes des Geschlechtsverkehrs zwischen erwachsenen und entscheidungsfähigen Geschwistern. Dem Ethikrat ist zu danken für eine differenzierte Auseinandersetzung und eine umfassende Aufarbeitung der Problematik. Das Verbot des Geschlechtsverkehrs zwischen erwachsenen Geschwistern beruht auf keiner nachvollziehbaren rationalen Grundlage und ist als eine Einschränkung des sexuellen Selbstbestimmungsrechts zu bewerten. Im Rahmen der Entstehung einer pansexuellen Gesellschaft wird und muss dies Verbot fallen, wobei aber nicht mit einer schnellen Umsetzung der Empfehlungen des Ethikrates zu rechnen ist. 

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Bildung und Kontakt vermindern Diskriminierung

Eine neue wissenschaftliche Studie zeigt, dass Diskriminierungen gegenüber Menschen außerhalb der Heteronormativität am besten durch Bildung und direkten Kontakt mit den betreffenden Personen sowie eine Kombination beider Maßnahmen abgebaut werden können. Umso mehr ist es ein Rückschritt, dass in Thüringen soeben die Aufnahme von Homosexualität in die schulichen Lehrpläne abgelehnt wurde. Deutlich wird, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland eine pansexuelle Gesellschaft noch lange nicht erreicht ist.

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Rechtelosigkeit führt zu psychischen Beeinträchtigungen

Eine neue Studie zeigt, dass die staatliche Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen die psychische Gesundheit der betreffenden Menschen verbessert. Diskriminierung erweist sich somit auch auf individueller Ebene als gesundheitsschädigend. Während in den westlichen Industrieländern, in Lateinamerika und auch in Teilen Asiens eine Entwicklung in Richtung einer pansexuellen, Verschiedenheiten anerkennenden, Gesellschaft  erkennbar wird, ist die Situation für Menschen außerhalb der heterosexuellen Mainstreamnorm in Afrika, im arabischen Raum und in Russland nach wie vor sehr bedrückend und gefährlich. Aber auch in den Ländern mit pansexueller Entwicklungstendenz ist dieser Prozess noch keineswegs abgeschlossen und blendet aktuell insbesondere auch noch Menschen aus, die ihre Liebe außerhalb traditioneller Zweierbeziehungen suchen und finden. 

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Homophobie in einem Gästehaus in Kenia: Evangelikale Fundamentalisten wollen Afrika zum Bollwerk gegen Homosexualität ausbauen (Foto: Nicor)

17.Mai: Tag des Kampfes gegen Homophobie

Der 17.05.2014 ist Tag des Kampfes gegen Homophobie. Trotz aller Fortschritte ist dieser Kampf weiterhin bitter nötig. Denn von einer Welt,  in der Menschen und ihre Liebesbeziehungen nicht mehr diskriminiert und geächtet werden, egal, ob sie heterosexuell, homosexuell, bisexuell, Transgender oder pansexuell sind, sind wir noch weit entfernt.

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Oberster Gerichtshof Australiens: Geschlecht nicht näher bezeichnet

Norrie May-Welby hat sich durchgesetzt und damit einen großartigen Sieg für alle intersexuellen Menschen in Australien errungen. Ihr Geschlecht gilt nunmehr offiziel als "nicht näher bezeichnet". Ein weiterer Schritt zu einer stärker pansexuellen Welt. 

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USA: Vollständige Gleichberechtigung für homosexuelle Beziehungen auf dem Vormarsch – keine Fortschritte für nicht-traditionelle Beziehungen

Die Gleichberechtigung homosexueller Menschen und ihrer Partnerschaften ist in den USA auf dem Vormarsch, wird vermutlich letztlich von den Gerichten für landesweit verbindlich erklärt werden. Noch keinerlei Bewegung gibt es aber hin zu einer pansexuellen Gesellschaft, die auch andere Beziehungsformen als die traditionelle Zweier-Partnerschaft anerkennt und fördert. Zudem sind die USA zwar einer der Vorreiterstaaten für die Gleichberechtigung Homosexueller, begehen aber in anderen Bereichen schwere Menschenrechtsverletzungen, so dass eine USA kritische Position für all diejenigen, denen es um die Menschenwürde aller Menschen geht, erforderlich ist.

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Johannes Kahrs: Im Wahlkampf versprach er die Gleichstellung. Macht er nun gemeinsame Sache mit ihren Gegnern? (Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Cosmicgirl)

Große Koalition: CDU/CSU und SPD sagen "NEIN" zur Gleichstellung nicht heterosexueller Lebensweisen

SPD-Unterhändlerin Manuela Schwesig ließ eine Arbeitsgruppe platzen, der SPD Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs versprach im Wahlkampf, dass die SPD eine Politik der Geichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften betreiben werde. Alles heiße Luft, zeigt der neue Koalitionsvertrag. Als Regierungspartei stellt sich die SPD gemeinsam mit CDU und CSU gegen die Gleichstellung homosexueller Menschen und spricht ihnen damit wesentliche Menschenrechte ab.

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Anerkennung von Intersexualität: Neue Geburtsregisterregelung ist kleiner Fortschritt

Künftig können Eltern intersexueller Kinder im Geburtsregister die Geschlechtsbezeichnung offenlassen. Dies ist ein erster Fortschritt hin zu einer die tatsächliche geschlechtliche Vielgestaltigkeit akzeptierenden Gesellschaft, auch wenn die Regelung noch völlig unzulänglich ist und Intersexuelle nach wie vor zur Festlegung auf ein Geschlecht gezwungen werden.

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Papst diskriminiert Homosexuelle diplomatisch

Papst Franziscus äußerte, homosexuelle Menschen sollten nicht diskriminiert werden. Liest man seine Worte im Einzelnen hält Papst Franziscus jedoch in Wirklichkeit an der Diskriminierung homosexueller, bisexueller und pansexueller Menschen durch die katholische Kirche fest.

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USA: Landesweite Homo-Ehe rückt näher

Durch zwei Entscheidungen des Obersten Gerichtshofes der USA rückt die landesweite Einführung der Ehe für homosexuelle Paare in den USA in greifbare Nähe. Deutschland hinkt hinterher, wird sich aber dauerhaft dieser Entwicklung nicht verschließen können.

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Papst beklagt "Gay-Lobby" in katholischer Kirche

Papst Franziskus beklagt eine Verbindung zwischen Homosexualität und Korruption in der Kirche. Er spricht von einer "Gay-Lobby" und stellt damit eine ganze Menschengruppe an den Pranger.

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Angela Merkel hält an Diskriminierung homosexueller Menschen und Beziehungen fest (Foto: Armin Linnartz)

Verfassungsgericht zwingt Bundesregierung zur Gleichstellung

Weiterhin lässt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel im Hinblick auf die Behandlung homosexueller Menschen und Paare durch das Bundesverfassungsgericht ganz gemäß des – im übrigen tierfeindlichen – Sprichwortes  wie die „Sau durchs Dorf" treiben. Doch jetzt hat das Bundesverfassungsgericht die Gleichstellung homosexueller Paare beim Steuerrecht verfügt, weitere Gleichstellungsanordnungen sind zu erwarten.

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Homophobie führt zu negativen Gefühlen gegenüber der eigenen Sexualität

Eine Studie von Berg et. al (2012) zeigt, dass gesellschaftliche Vorurteile gegen Homosexualität tiefgreifend das Selbstwerterleben homosexueller und bisexueller Menschen beeinträchtigen, indem es zu einer Internalisierung von Homophobie als eigenerlebter Homonegativität kommt. Die Studie zeigt zudem, dass die gesellschaftliche Akzeptanz homosexueller Beziehungen und Liebesformen die Homonegativität reduziert. Hieraus ergeben sich bedeutsame Implikationen für erforderliches politisch-gesellschaftliches Handeln, um Homophobie und internalisierte Homonegativität abzubauen.

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Bisexuell.net: Ein neues Info-Portal über Bisexualität

Bisexuell.net ist ein neues Informationsportal, welches die gesellschaftliche Sichtbarkeit bisexueller Lebensweisen erhöhen möchte. Die gesellschaftliche Akzeptanz der Bisexualität ist dabei ein wesentlicher Schritt in Richtung einer pansexuellen Gesellschaft, auch wenn Bisexualität grundsätzlich an der binären Geschlechternorm festhält.

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Frankreich: Vernunft siegt gegen Hass

Nach Neuseeland ist Frankreich nun das nächste und 14. Land, welches die Ehe für gleichgeschlechtliche Partnerschaften eingeführt hat. Damit hat die derzeitige französische Regierung unter Hollande ein Wahlversprechen eingelöst. Homosexuelle sind in Frankreich ab jetzt juristisch komplett gleichgestellt. Gesellschaftlich ist die Gleichberechtigung freilich noch nicht endgültig durchgesetzt. Dies zeigten auch die wütenden Demonstrationen der Homo-Hasser.

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Neuseeland beschreitet Weg der Gleichberechtigung

Als 13. Land der Welt hat soeben das Parlament von Neuseeland beschlossen, gleichgeschlechtlichen Paare das uneingeschränkte Eherecht einzuräumen. Immer deutlicher wird, dass in den demokratischen Gesellschaften der Prozess des Abbaus des Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung unaufhaltbar ist, auch wenn christlich-fundamentalistische und rückständige Kräfte weiterhin versuchen, diesen historischen Prozess aufzuhalten.

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Kinder können auch in gleichgeschlechtlichen Familienkonstellationen glücklich aufwachsen

US Kinderärzte für Heirats- und Adoptionsrecht

Jetzt hat sich auch der weltweit größte Verband von Kinderärzten, die Academy of Pediatrics der Vereinigten Staaten von Amerika, für ein volles Heirats- und Adoptionsrecht homosexueller Paare ausgeprochen. Die Einführung der vollen Gleichberechtigung für Homosexuelle, gegen die nach wie vor fundamentalistische Frontorganisationen kämpfen, ist offenbar in allen Gesellschaften, in denen die Religion schrittweise an Einfluss auf die Politik verliert und demokratische Prinzipien sich durchsetzen, nur noch eine Frage der Zeit. Derweil stehen allerdings nach wie vor über eine Paargemeinschaft hinausgehende, z.B. bisexuelle Beziehungsformen ohne jede Anerkennung und ohne jeden Schutz da. Diese Thematik wird im nächsten Schritt in den Vordergrund emanzipatorischen Engagements gerückt werden müssen.

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Papst Franziskus: Homosexuelle keine vollwertigen Menschen? (Bildquelle: VanKleinen, http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Aibdescalzo)

Papst Franziskus: Gleichberechtigung Homosexueller als Wille des Teufels?

Vom neuen Papst Franziskus ist kein Ende der kirchlichen Intoleranz gegenüber Homosexuellen und pansexuellen Sexual- und Liebsformen zu erwarten. Vielmehr zeigte sich der jetzige Papst Franziskus zuvor als engagierter Kämpfer gegen die Gleichberechtigung Homosexueller, die er nach seinen Angaben in einem Brief offenbar als unmittelbarer Ausdruck des Wirkens des Teufels versteht.

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Schwul-lesbische Demonstranten werden in Moskau durch Homophobe angegriffen

Russland wird immer mehr zum Uganda Europas und Asien. Landesweit soll "Propaganda für Homosexualität" verboten werden. Wer sich dagegen wendet, ist Mobangriffen ausgesetzt, wie es nun auch auf einer Videoaufzeichnung einer Demonstration vor dem russischen Parlament festgehalten ist.

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CDU macht auf Romney

In Deutschland versucht die CDU nach Romney-Modell mit einer gegen homosexuelle Menschen und Paare gerichteten Politik bei ihrem konservativen Flügel zu punkten. Dieses Modell Romney könnte jedoch hier ebenso scheitern wie gerade eben in den USA. Derweil wird Deutschland zum Schlusslicht bei der Gleichstellung homosexueller Paare, auch weil die FDP, die hierfür eigentlich theoretisch eintritt, komplett versagt.

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Französische Rechte bezeichnet gleichgeschlechtliche Ehe als Ende der Familie

Der neue französische Präsident Hollande  udn das französische Parlament machen ernst. Gegen dern Widerstand reaktionärer Kirchenkreise und der französischen Rechten werden sie das Recht auf gleichgeschlechtliche Eheschließungen einführen. Die düsteren Prognosen der Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe vomn "Ende der Familie" werden durch die Geschichte widerlegt werden. Ihre Zeit geht vorbei - zum Glück!

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Tiflis (Georigen) Christen verprügeln Schwule und Lesben

Beim ersten Gay-Pride in Tiflis wurden die demonstrierenden Schwulen und Lesben von christlich-orthodoxen Prügeln begleitet.

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Jungfrauen und Jungmänner für WDR Reportage gesucht

Der WDR möchte eine Reportage über Menschen, die noch keinen Sex hatten, drehen. Dies betrifft Asexuelle, aber es betrifft genau so Menschen, die aus anderen Gründen bisher noch niemals mit einem anderen Menschen geschlafen haben.

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Großbritannien: Transgender Schülerin muss bei Prüfung Jungenuniform tragen

In Großbritinnen ist die transgender Schülerin Ashlyn Parram vor der Abschlussprüfung nach Hause geschickt worden, um sich die Jungsuniform der Schule anzuziehen. "Die Art, wie Ashlyn von der Schule behandelt wurde, ist erschreckend. So etwas sollte heutzutage nicht erlaubt sein - vor allem nicht in Schulen", sagte die Mutter der 16-jährigen Schülerin der "Sun". Die Schülerin lebte bereits seit zwei Jahren als Mädchen.

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Serbien entwickelt sich zum Zentrum für Geschlechtsumwandlungen

Der konservative Staat Serbien entwickelt sich zum Zentrum für operative Geschlechtsanpassungen. Nach den Angaben des Belgrade Center for Genital Reconstructive Surgery haben sich fast 100 Patienten aus Serbien und anderen Ländern einer Operation zur Veränderung des Geschlechts unterzogen. "Es ist überraschend, dass ein konservatives, patriarchalisches Land zum Zentrum von Geschlechtsumwandlungen wird, aber soziale Einstellungen verändern sich langsam", bemerkte Transgender-Aktivist Christian. 

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Transgender-Vertreter plädieren für Neudefinition der Diagnosekategorien

Vertreter von Transgender-Personen in den USA plädieren seit geraumer Zeit für eine Neudefinition der Kategorien, wie sie zur Diagnose eines solchen Zustandes verwendet werden. "Das Etikett eines geistigen Mangels stellt eine Belastung für die Trans-Personen dar", sagte die amerikanische Wissenschaftlerin Kelley Winters.

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Landtag in Niedersachsen plant Maßnahmen zum Schutz von intersexuellen Menschen

Der Landtag in Niedersachsen plant umfassende Maßnahmen zum Schutz von intersexuellen Menschen. Das entschieden die Abgeordneten am vergangenen Mittwoch einstimmig. Insbesondere wird vor frühzeitigen Operationen, in denen über das Geschlecht des Kindes entschieden wird, gewarnt. SPD Abgeordnete Petra Tiemann (SPD) bemerkte, dass "Mädchen" die dann später "als Jungen empfinden" während der Pubertät in eine schwere Krise stürzen könnten. Die Entscheidung solle vielmehr von den Intersexuellen im entscheidungsfähigen Alter selbst getroffen werden.

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San Francisco will künftig für Transgender-Operationen zahlen

Die Krankenversicherung von San Francisco "Healthy San Francisco" will in Zukunft auch für Transgender-Operationen und -Nachbehandlungen zahlen. Steve Wiener, Leiter einer Transgender-Organisation, sagte am Montag der LGBT-Wochenzeitung "Bay Area Reporter", dass die Beamten der Stadt bald auch Geschlechtsumwandlungen, Behandlungen und Sprechstunden finanzieren möchten, um Transgender zu unterstützen und zu schützen. Dann hätten sie die gleichen Rechte wie nicht-transsexuelle Patienten.

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Australien: Transgender-Häftling erhält keine Hormone

Ein transsexueller Häftling, der seine Gefängnisstrafe im australischen Ipswitch verbüßt, darf keine weiblichen Hormone gespritzt bekommen. "Es gibt keine Möglichkeit in einem Männergefängnis als Frau zu leben und das würde Probleme schaffen. Andere Häftlinge würden sich benachteiligt fühlen und das könnte in Belastung und Gewalt gipfeln", sagte ein Justizsprecher.

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Bangladesch: Liebesfilm über Transgender wird zum Kassenschlager

In Bangladesh ist ein Liebesfilm über Transgender mit dem Titel "Doppeltes Geschlecht" zum Kassenschlager geworden. "Wir wollten den Film in der ersten Woche nur in sechs Kinos ausstrahlen, weil es an großen Stars mangelt", sagte der Filmvertreiber gegenüber Medien. "Aber es ist bisher ein so großer Erfolg. Die Massen zieht es ins Kino und andere Einrichtungen nehmen den Film in ihr Programm auf." 

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Kanada: Kliniken installieren Toiletten-Symbol für Transgender

Die kanadische Behörde Capital District Health Authority hat in Kliniken der Stadt Halifax im Osten Kanadas an den Toiletten ein drittes Symbol für Transgender installiert. "Der Grund, warum nicht nur da steht `WC` oder `Waschraum`, ist, dass es viele Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche gibt und kein Englisch sprechen. Diese verstehen das vielleicht gar nicht", so Deidre Taylor, Sprecherin von Capital Health. "Das Toiletten-Symbol ist in jedem Land anders und weil Halifax so eine multikulturelle Stadt ist, wurde entschieden, dass dieses Symbol die LGBT-Community am besten repräsentiert." Das Toiletten-Schild ist dreigeteilt. Man sieht ein weibliches und ein männliches Piktogramm. Unten befindet sich eine halbweiblich-halbmännliche Darstellung.

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US-Studie: Armut in LGBT-Community höher als in Gesamtbevölkerung

In den USA ist die Armut in der LGBT-Community höher als in der Gesamtbevölkerung. Das ergab eine Studie des National Survey of Family Growth. In den Vereinigten Staaten sind demnach 40 Prozent der Jugendlichen die unter der Armutsgrenze leben, homo-, bi- oder transsexuell, obwohl nur sieben Prozent aller Jugendlichen zur LGBT-Community gehören.

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US-Episkopalkirche: Transgender dürfen Priesteramt ausüben

Die Episkopalkirche in den USA hat sich auf ihrer 77. General-Konferenz mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, dass transsexuelle Menschen das Priesteramt ausüben dürfen. Dies berichten mehrere US-Medien am Freitag. "Wir freuen uns über das klare Bekenntnis der Kirche, transsexuelle Menschen in ihren Reihen willkommen zu heißen", erklärte die Gruppe "TransEpiscopal", eine Gruppe von Transgender-Menschen innerhalb der Kirche.

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Toronto: Engagierter der LGBT-Szene begeht Selbstmord

Kyle Scanlon, ein engagierter Transsexueller in der LGBT-Szene in Toronto, hat am 3. Juli Selbstmord begangen. "Kyles Tod hat die Gemeinschaft hart getroffen und wird das auch noch in Zukunft tun", sagte ein Sprecher von TransPULSE, einer LGBT-Organisation in Toronto. "Depressionen, Hoffnungslosigkeit und Selbstmord sind wirklich ernstzunehmende Themen für Transsexuelle". Die Zeitschrift "Torontoist" bezeichnet Scanlon als "Aktivisten, Forscher und kämpfenden Vorreiter". Andererseits war er auch ein "wertvoller Anführer, begabter Mentor und liebender Freund". 

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USA: Auch Anglikanische Kirche möchte transsexuelle Menschen zum Priester ernennen

Die anglikanische Kirche in den USA möchte, dass auch transsexuelle Menschen zum Priester geweiht werden können. Der Antrag wurde von dem allgemeinen Gremium der Bischofskirche (amerikanische Unterabteilung der anglikanischen Kirche) angenommen. Schwule und Lesben dürfen bereits zum Priester ernannt werden und ihren Beruf ausführen.

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Gericht spricht Vergewaltiger einer transsexuellen Frau frei

Das Gericht im schwedischen Örebro hat den Vergewaltiger einer transsexuellen Frau freigesprochen. "Die beabsichtigte Tat hätte nicht vollzogen werden können", hieß das Urteil von Richter Dan Sjostedt. "Wir glauben, dass er die Frau vergewaltigen wollte. Aber als er bemerkte, dass sie ein Mann ist, wurde die Tat nicht mehr verübt." Der 61-jährige Mann versuchte die transsexuelle Frau, die geschlechtlich nicht umgewandelt war und bei den Behörden noch als Mann gemeldet ist, zu vergewaltigen.

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USA: Transgender-Mädchen wollte bereits mit vier Jahren Geschlechtsanpassung

Josie Romero, ein elfjähriges Mädchen aus Tucson, hat ihre Geschlechtsanpassung bereits im Alter von vier Jahren geplant. "Als sie älter wurde sagte sie immer: `Ich bin ein Mädchen`", berichtet die Mutter gegenüber US-Medien. "Wir haben dann immer gesagt: `Nein, du bist ein Junge`." Als Josie, geboren als Joseph, vier Jahre alt war, dachten die Eltern, sie hätten einen homosexuellen Sohn, weil ihr Kind mit Mädchenspielzeug spielte. Die Kinderärztin stellte dann jedoch fest, dass Josie mit dem falschen Geschlecht geboren war.

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USA: Episkopalkirche debattiert über Aufnahme von Transgender in Predigerämter

In der Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika wird derzeit eine Debatte über die Aufnahme von Transgender-Menschen in Predigerämter geführt. Dabei geht es um die Erweiterung des Anti-Diskriminierungskanons der Kirche um den Passus "Geschlechtsidentität und -ausdruck". Dieser nahm am Donnerstag die erste Hürde und wurde während der Generalversammlung der Kirche in Indianapolis vom Komitee bewilligt. Vor neun Jahren hatte die Episkopalkirche erstmals einen öffentlich bekennenden homosexuellen Bischof zugelassen.

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Transsexulle klagt gegen Washingtoner Polizei

Die Transsexuelle Patti Hammond Shaw klagt gegen die Washingtoner Polizei, weil sie bei einer Festnahme sehr stark diskriminiert worden sei. "So etwas durchzumachen war sehr, sehr schwer für mich als transsexuelle Frau", sagte Shaw der Zeitung "Washington Blade". Sie wurde im Juni 2009 von der Polizei festgenommen und in einer Zelle mit männlichen Verdächtigen untergebracht. Sie erklärte, dass sie als Junge geboren sei und sich 1999 geschlechtlich umwandeln lassen hat. Auch das Vorzeigen des Personalausweises, der sie als legal weiblich kennzeichnet, brachte nichts. 

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Transsexuelle wird zur Abschlussballkönigin ernannt

An einer Highschool im kanadischen Trenton ist eine Transsexuelle zur Abschlussballkönigin ernannt worden. "Ich war sehr überrascht", sagte die 18-jährige Connor Ferguson. "Es war sehr surreal. Ich erinnere mich genau, dass meine Kinnlade runterfiel und wir alle begannen zu lachen, weil es so verrückt war. Ich ging auf die Bühne und hielt meine Krone in der Hand, weil sie in meinem Haar nicht hielt."

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Massachusetts erlässt Gesetz gegen Diskriminierung von Transsexuellen

In Massachusetts ist am Sonntag ein Gesetz erlassen worden, das die Rechte von Transsexuellen stärkt und ihre Diskriminierung verhindern soll. "Das sind Gesetze, die den Leuten bis zu dem heutigen Tag vorenthalten wurden. Es ist ein riesiger Schritt vorwärts für die Transgender-Gemeinschaft", so die Kommissions-Vorsitzende der Massachusetts Transgender Political Coalition. Transsexuelle sind nun auf Arbeit, bei der Wohnungssuche, bei Bildung und im Bankenwesen gleichgestellt.

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Keine echter Fortschritt: US-Militär feiert erstmals Gay-Pride-Zeremonie

Wie der jetzt erstmalige  militärische Gay-Pride zeigt, werden in den USA werden nunmehr auch Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle ganz offiziell von der Armee umarmt, damit sie andere Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transsexuelle und Heterosexuelle töten dürfen. Kein Grund zum Jubel!

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Toronto: "Marsch der Transsexuellen" tritt für pansexuelle Gesellschaft ein

In Toronto veranstalteten Transsexuelle einen Marsch für eine pansexuelle Gesellschaft. Mehr als eine Millionen Zuschauer standen am Straßenrand, um den Marsch zu betrachten.

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"Furchtbares Urteil": Deutsche Richterin empfiehlt iranischer Lesbe einen "diskreten Lebenswandel"

Im Iran werden Homosexuelle erfolgt, degradiert, misshandelt und getötet - nach Recht und Gesetz. Eine deutsche Richterin des Verwaltungsgericht Bayreuth hat nunmehr einer lesbischen Iranerin das Asyl verweigert und empfiehlt ihr stattdessen einen diskreten Lebenswandel im Iran. Dass auch ein diskreter Lebenswandel auffliegen mag und dann mit Auspeitschung oder im Wiederholungsfall gar mit dem Tod geahndet wird, scheint die Richterin - dies drängt sich auf - nicht bedacht oder für irrelevant gehalten zu haben. Der iranische Staat dürfte mit diesem Urteil jedenfalls zufrieden sein.

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Neuseeland: Behörde plant Pass für Transgender und Intersexuelle

Die neuseeländische Dienstaufsichtsbehörde plant einen Pass für Transgender und Intersexuelle. "Es ist geplant, dass die neue Geschlechtsidentität in dem Pass wiedergespiegelt wird und nicht Geburt und Staatsangehörigkeit geändert wird", sagte ein Sprecher der Behörde. Geplant ist die Einführung des Passes für September dieses Jahres. 

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Nobelpreis-Gewinner verurteilen Gewalt gegen LGBT-Menschen

Vier Nobelpreisträger haben eine Erklärung unterschrieben, in dem sie Gewalt gegen LGBT-Menschen verurteilen. "Als eine globale Gemeinschaft von Individuen, die sich einer friedlicheren und gerechteren Welt widmet, wollen wir unsere ernsten Bedenken, wie unsere lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen Brüder und Schwestern weltweit behandelt werden, zum Ausdruck bringen", heißt es in dem Brief. Unterschrieben wurde er von Erzbischof Desmond Tutu, Professor Jody Williams, Dr. Shirin Ebadi und Professor Muhammad Yunus.

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Transgender-Aktivistin Priya Babu wollte sich dreimal umbringen

Die Transgender-Aktivistin Priya Babu hat nach eigenen Angaben bereits dreimal versucht, sich umzubringen. "Der Mangel an Anerkennung in der Gemeinschaft und das Fehlen von Liebe waren ausschlaggebend für meine Versuche mein Leben zu beenden", sagte die Autorin von vier Büchern über Transsexualität der Zeitung "The Hindu". Unter Transgendern seien Selbstmordversuche keine Seltenheit, doch genaue Zahlen liegen nicht vor, erklären Aktivisten. 

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Erster transsexueller Hammerwerfer verpasst Olympia-Qualifikation

Mittlerweile dürfen Transsexuelle an den olypischen Spielen, aber bisher ist dies noch nicht geschehen. Soeben hat die Transsexuelle Kelly Goodsey die Qualifikation in der Disziplin des Hammerwerfen berpasst.

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Wird das oberste Gericht der USA Homosexuellen die Ehe erlauben?

Oberster Gerichtshof der USA verhandelt über gleichgeschlechtliche Ehe in Kalifornien

Der oberste Gerichtshof der USA verhandelt nunmehr darüber, ob es verfassungsgemäß ist, schwulen und lesbischen Menschen das Eherecht abzusprechen. Wie die Entscheidung ausfallen wird, ist nicht vorhersehbar, zu erwarten ist aber eine Spaltung der Richterschaft nach konservativer oder liberaler Orientierung. 

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Fundamentalisten in Sachsen wehren sich gegen homosexuelle Ehe im Pfarrhaus

In Sachsen sagen protestantische Fundamentalisten im Namen der Gruppierung "Evangelisationsteam" der Anerkennung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen von Pfarrern den Kampf an. Die Gegner von Toleranz, Gleichberechtigung und Pansexualität sehen sich nach wie vor im Besitz der reinen Glaubenswahrheit, die alle ausschließt, die ihrer binären  Geschlechternorm nicht zustimmen.

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Ewiggestrige protestieren in Brandenburg gegen schwulen Pastor

Dass Homophobie und Hass auch unserer Landes keineswegs überwunden sind, zeigen aktuelle Ereignisse in Ersterwerda in Brandenburg, wo Homosexuellen-Hasser gegen einen schwulen Pfarrer kämpfen und dessen Gottestdienste boykottieren.

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Ontario schützt Rechte von Transgendern

Ontario ist die erste Provinz Kanadas, die die Rechte von Transgendern schützt: Ein Gesetzesnachtrag, der die Diskriminierung von transsexuellen Menschen verbietet, wurde am Mittwoch in das Gesetzesbuch der Provinz aufgenommen.

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Beth Ditto freut sich auf Hochzeit

Die Sängerin Beth Ditto freut sich auf ihre Hochzeit mit Freundin Kristen Ogota, die im nächsten Jahr stattfinden soll. "Ich bin geboren worden, um zu heiraten", sagte die 31-Jährige in einem Interview mit dem britischen Magazin "Reveal". "Ich fühle mich wohl. Ich mag die Vorstellung für immer in einer Partnerschaft zu leben. Ich liebe meine Freundin."

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Studie: Intersexualität in Europa nicht anerkannt

Intersexualität ist in Europa weiterhin nicht anerkannt. Das ergab eine Studie der ILGA-Europe (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association). "Es gibt nur wenig Wissen über intersexuelle Menschen. Es ist ein Teil unserer Gesellschaft, der gänzlich versteckt wird", so Silvan Agius, Forscher und Co-Autor der Studie, gegenüber der Internetseite "EUobserver".

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Romney blockierte Ratgeber gegen Mobbing trans- und bisexueller Schüler

Mitt Romney, Präsidentschaftskandidat für die Republikaner, hat offenbar einen Ratgeber gegen Mobbing an Schulen blockiert, weil darin auch auf bi- und transsexuelle Schüler eingegangen wurde. Der kürzlich bekannt gewordene Vorfall ereignete sich laut US-Medienberichten bereits 2006, als Romney noch in seiner Funktion als Gouverneur des Staates Massachusetts tätig war.

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Uruguay erkennt gleichgeschlechtliche Ehe an

Uruguay hat zum ersten Mal eine im Ausland geschlossene gleichgeschlechtliche Ehe anerkannt. Das berichtet die spanischsprachige, in Los Angeles erscheinende Zeitung "La Opinión". Ein Uruguayer und ein Spanier hatten 2010 in Spanien eine gleichgeschlechtliche Ehe geschlossen, die dort legal ist. Seit Februar 2011 beantragte das Paar in Uruguay eine Anerkennung, die aber erst am Montag bewilligt wurde.

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University Pittsburgh dementiert Diskriminierung von Transgender-Studenten

Die Leitung der University of Pittsburgh hat dementiert, dass Transgender-Studenten an der Hochschule diskriminiert werden. Zuvor hatte die LGBT-Organisation Rainbow Alliance Beschwerde gegen die Universität eingereicht. Dabei ging es vor allem um den Umgang mit Transgender-Studenten bei der Verteilung von Wohnheimplätzen, Umkleidekabinen und der Benutzung der Toiletten.

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US-Hotelunternehmen Marriott startet LGBT-Werbekampagne

Das US-amerikanische Hotelunternehmen Marriott hat eine Werbekampagne für Homo-, Bi- und Transsexuelle gestartet. Wie das Unternehmen mitteilte, plant es die neue Kampagne unter dem Motto "Be You, With Us" (zu deutsch: "Sei du selbst, mit uns"). In der sogenannten "Pride-Saison" von Juni bis September finden in Städten auf der gesamten Welt Paraden und Festivals für die LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender) statt. Mit "Be You, With Us" sollen alle Gäste in den Marriott-Hotels herzlich willkommen geheißen werden.

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Transgender von Rassisten attackiert - trotz Notwehr dreieinhalb Jahre Haft

Die Afroamerikanerin Chrishaun McD., die sich gerade im Prozess der geschlechtlichen Umwandlung zur Frau befindet, ist wegen Totschlags zu 41 Monaten Haft verurteilt worden. Richter Daniel Moreno verkündete das Urteil am Montag. Im Juni des vergangenen Jahres war die 23-jährige Studentin mit ihren Freunden unterwegs, als sie vor einem Lokal von Dean Sch. und Molly F. mit rassistischen und transphobischen Parolen beschimpft wurde. F. attackierte die junge Frau mit einem Stück zerbrochenen Glas und zerschnitt ihr das Gesicht. Auch Sch. griff mit ein, was in einem heftigen Kampf endete. McD. wehrte sich, indem sie mit einer Schere auf den 47-Jährigen einstach. Er erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort. 

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Im Iran werden kostenlose Geschlechtsumwandlungen zur Unterdrückung der Homosexualität eingesetzt

Der Iran ist neben Thailand das Land mit den meisten Geschlechtsumwandlungen, da die Kosten von rund 3.000 Dollar von den Krankenkassen getragen werden müssen. Wie der "Guardian" berichtet, haben sich 2007 offiziell 20.000 Menschen geschlechtlich umwandeln lassen, inoffiziell waren es bis zu 150.000. Grund für die Operationen ist das Verbot der Homosexualität im Iran. Unter dem Eindruck der Todesstrafenandrohung entscheiden sich manche Homosexuelle für die Geschlechtsumwandlung, um so ohne Angst vor Exekution dennoch partnerschaftlich-sexuelle Beziehungen führen zu können. 

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Janet Jackson produziert Dokumentarfilm über Transsexuelle

Janet Jackson, Schwester des verstorbenen Sängers Michael Jackson, ist offenbar an der Produktion eines Dokumentarfilms über Transsexuelle beteiligt. Wie die New Yorker Produktionsfirma "Brainchild Films" am Montag mitteilte, unterschrieb die 46-Jährige einen Vertrag als ausführende Produzentin für den geplanten Film, der den Titel "Truth" tragen soll.

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"Christopher Street Day"-Woche in Dresden beendet

In Dresden ist am Sonntag unter dem Motto "Gleiche Pflichten = gleiche Rechte" der diesjährige Christopher Street Day (CSD) zu Ende gegangen. Nach Angaben der Polizei feierten am Samstag rund 3.000 Homo- und Transsexuelle in der sächsischen Landeshauptstadt. 

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Studie: Sexuelle Bezeichnung beeinflusst Gesundheit von Frauen

Die Gesundheit von bisexuellen oder lesbischen Frauen kann davon beeinflusst werden, wie die Frauen selbst zu der Bezeichnung ihrer sexuellen Ausrichtung stehen. Das ergab eine Internet-Studie der US-Verhaltensforscherin Vanessa Schick vom Center for Sexual Health Promotion an der Universität Bloomington, bei der 2.578 Frauen mit einer entsprechenden sexuellen Vergangenheit zu ihrem mentalen, physischen und sexuellen Wohlbefinden befragt wurden.

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Nepal erlaubt Bürgern dritte Option bei Geschlechtsangabe

In Nepal können die Bürger bei der Geschlechtsangabe neben "weiblich" und "männlich" in Zukunft auch die dritte Option "andere" wählen. Nepal ist damit nach Indien und Bangladesh das dritte asiatische Land, das Mitgliedern der LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans) eine solche Freiheit gewährt.

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Australien: LGBT-Aktivisten protestieren gegen Mittelkürzung bei AIDS-Programmen

Im australischen Bundesstaat Queensland protestieren an diesem Mittwoch tausende LGBT-Aktivisten (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans) gegen die von der Regierung geplante Mittelkürzung bei Programmen zur HIV-Bekämpfung. Wie die Organisatoren mitteilten, werden vor dem Parlament in Brisbane tausende Demonstranten erwartet.

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Thailand: Transgender-Kandidatin siegt bei Provinzwahlen

In Thailand hat die Transgender-Politikerin Yollada "Nok" Suanyot die Wahl zur obersten Finanzbeamtin der Provinz Nan gewonnen. Die Frau trat am Sonntag bei der Abstimmung als unabhängige Kandidatin gegen einen Vertreter der regierenden Pheu-Thai-Partei an.

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Transgender-Aktivisten begrüßen neue liberale Gesetzgebung in Argentinien

Transgender-Aktivisten auf der ganzen Welt haben die Einführung einer neuen liberalen Gesetzgebung in Argentinien begrüßt. In dem südamerikanischen Land genießen Transgender ab sofort sehr weit gefasste Rechte: So dürfen sie ihr Geschlecht auf offiziellen Dokumenten ändern lassen, ohne dass sie sich zuvor einer operativen Anpassung oder einem psychiatrischen Test unterziehen müssen.

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Katholische Ärzte greifen Schwule mit Flyer-Aktion an

Der Bund katholischer Ärzte hat auf dem Kirchentag in einer Flyer-Aktion Homosexualität als "psychische Störung" bezeichnet und in diesem Zusammenhang vor möglichen "Suizidneigungen" gewarnt. Ursache für Homosexualität seinen laut Flyer frühkindliche "psychische Entwicklungsstörungen", "familiäre Störungen in der Kindheit" und "epigenetische Vererbung von syphilitischer Belastung". Dass diese Aktion nicht einfach hingenommen wird, war zu erwarten. Aufgebrachte Bürger machten ihrem Unmut in Briefen und Telefonanrufen bei der Organisation Luft.

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Kolumbien: Homosexueller Mann darf erstmals Kinder adoptieren

Die kolumbianische Justiz hat erstmals einem Homosexuellen offiziell die Adoption zweier Kinder erlaubt. Das entschied das Verfassungsgericht am Mittwoch in einem Urteil. In Kolumbien selbst dürfen Homosexuelle weder heiraten noch ein Adoptionsrecht erhalten, wie in den meisten lateinamerikanischen Ländern.

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Volker Beck warnt Homosexuelle vor Besuch der EM

Der Menschenrechtsexperte der Grünen im Bundestag, Volker Beck, befürchtet bei der Fußball-EM in der Ukraine rassistische Attacken gegen "Fans, die nicht weiß oder die homosexuell sind".

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Studie: LGBT-Community im Iran wird systematisch unterdrückt

Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender werden im Iran systematisch unterdrückt, obwohl beispielsweise Transsexualität bereits 1987 offiziell legalisiert wurde. Das ergab eine Studie der britischen gemeinnützigen Organisation Small Media.

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Argentinien erlaubt homosexuellen Touristen Eheschließung

In der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires dürfen nun auch schwule und lesbische Touristen heiraten. Wie die lokale Tageszeitung "La Nación" berichtet, erließ die Stadtregierung jetzt eine solche Verordnung, nachdem Argentinien als erstes südamerikanisches Land im Juli 2010 die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt hatte. 

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LGBT-Community begeht "International Day Against Homophobia"

In 95 Ländern auf der ganzen Welt hat die LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans) am Donnerstag den sogenannten "International Day Against Homophobia" begangen. Dabei beteiligten sich eine Reihe von hochrangigen Politikern und bekannten Prominenten an den Märschen und Veranstaltungen.

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Chloë Sevigny hatte Probleme mit Transgender-Rolle

Die US-Schauspielerin Chloë Sevigny ist mit ihrer Rolle als Transgender-Killer in dem Film "Hit & Miss" nicht immer glücklich gewesen: Wie die 37-Jährige in einem Interview verriet, habe sie vor allem der künstliche Penis gestört, den sie in ihrer Rolle als "Mia" tragen musste.

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Transsexuelle Miss-Wahl-Teilnehmerin Jenna Talackova trotz Ärger gut gelaunt

Die transsexuelle Teilnehmerin Jenna Talackova hat sich trotz des zunächst verordneten Ausschlusses vom Schönheitswettbewerb Miss Universe Canada gut gelaunt auf die Wahl vorbereitet. Bei einem Foto-Shooting im Vorfeld der Krönung am kommenden Samstag zeigte sich die 23-Jährige strahlend.

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Thailand: Politischer Gefangener wegen Majestätsbeleidigung Amphon Tangnoppakul ist tot

Soeben ist der thailändische politische Gefangene Amphon Tangnoppakul im Gefängnis verstorben. Er verbüßte dort eine 20 jährige Haftstrafe, weil er vier die Monarchie beleidigende SMS gesandt haben soll, was er zeitlebens bestritt. Amphon Tannoppakul wurde nicht nur Opfer der Unrechtsjustiz seines Heimatlandes, sondern er wurde auch Opfer unserer westlichen Heuchelei, die ausgehend von unseren Regierungen und Medien bis hin zu Amnesty International sich entschied, aus politikstrategischen Gründen sich nicht für die Freiheit und das Leben von Samphan einzusetzen. Denn Samphan stammte nicht aus China, Syrien oder der Ukraine, sondern aus dem Königreich Thailand, mit dem freundschaftliche Beziehungen unterhalten werden. Dies ist zwar nicht unbedingt ein Standard-Thema für ein pansexuelles Portal, aber gerade weil international über diesen Fall so erschütternd wenig berichtet wird, ist diese Thematik doch hier am Platze.

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Transgender-Teenager im Halbfinale der Miss-England-Wahl

In England steht erstmals eine Teilnehmerin mit einer Geschlechtsanpassung im Halbfinale der Wahl um den Titel "Miss England". "Ich bin so weit gekommen und jetzt will ich auch gewinnen, aber wenn nicht, dann ist es eben so", sagte die 18-jährige Jackie Green der britischen Zeitung "Yorkshire Evening Post". Die Britin hatte sich im Alter von 16 Jahren als weltweit jüngste Person einer vollständigen Geschlechtsanpassung in Thailand unterzogen.

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Against Me!-Sänger Tom Gabel steht vor Geschlechtsanpassung

Der US-amerikanische Punkrocker Tom Gabel will sich zur Frau umoperieren lassen. Der Frontmann und Sänger der Band "Against Me!" soll nach der Geschlechtsanpassung Jane Grace heißen, erzählte der 31-Jährige dem Musikmagazin "Rolling Stone" in der Juniausgabe.

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Bochum: Tagung über Alltag sexueller und geschlechtlicher Minderheiten

In Bochum wird es am Donnerstag in einer interdisziplinären Fachtagung zum Alltag sexueller und geschlechtlicher Minderheiten in Nordrhein-Westfalen gehen. Unter dem Titel "Anders und gleich in NRW" stehen lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle und intersexuelle Menschen und deren Gleichstellung und Akzeptanz im Mittelpunkt der Tagung.

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New York erwägt Anti-Diskriminierungsgesetz für Transgender-Personen

Der US-Bundesstaat New York will in einer zivilrechtlichen Debatte in Albany über ein Anti-Diskriminierungsgesetz für Transgender-Personen nachdenken, die auf Arbeit, hinsichtlich des Wohnraums und in der Öffentlichkeit diskriminiert werden. "Das ist eine wichtige und überfällige Absicherung der Menschenrechte", sagte der Abgeordnete Richard Gottfried.

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Studie untersucht Wohlergehen von Kindern homosexueller Eltern

In Australien hat die Melbourne School of Population Health eine Untersuchung zum Wohlbefinden von Kindern in Familien mit homosexuellen, bisexuellen oder Transgender-Eltern gestartet. Ziel der Studie ist die Untersuchung des physischen, mentalen und sozialen Wohlbefindens von 750 Kindern von 500 Eltern durch Befragungen, berichtet die australische Zeitung "Sydney Morning Herald".

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USA: Transsexuelle Frau erhält Geldbuße für Benutzung Damentoilette

Ein besonders absurder Fall von Diskriminierung ereignete sich kürzlich in einem Klinikum in Dallas (USA). Für die Benutzung der Damentoilette wurde eine transsexuelle Frau mit einer Geldstrafe sanktioniert. 

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Kanadisches Militär will nicht mehr für Geschlechtsumwandlungen von Militärangehörigen zahlen

Das kanadische Verteidigungsministerium plant die Streichung von kostenlosem Viagra und durch Steuergelder gedeckte Geschlechtsanpassungen für Militärangehörige, um die beschlossene Einsparung von 1,5 Milliarden kanadische Dollar im Budget zu bewältigen. 

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San Francisco: Zahl der Angriffe auf Transgender-Frauen deutlich gestiegen

In San Francisco ist die Zahl der tätlichen Angriffe auf Transgender-Frauen in diesem Jahr deutlich gestiegen. Das teilte die Staatsanwaltschaft von San Francisco mit. Besonders häufig würden in letzter Zeit Angriffe im Stadtteil Mission District beobachtet, der an The Castro grenzt, wo sich die homosexuelle Bevölkerung San Franciscos konzentriert. 

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US-Behörde: Transgender müssen vor Diskriminierung am Arbeitsplatz geschützt werden

In den USA müssen Transgender-Personen vor Diskriminierung am Arbeitsplatz geschützt werden. Das entschied die US-Behörde Equal Employment Opportunity Commission (EEOC). Arbeitgeber, die Bewerber aufgrund ihrer Geschlechtsidentität ablehnen, verstoßen demnach gegen das Verbot von sexueller Diskriminierung.

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Transgender-Kandidatin sorgt bei Provinzwahlen für Aufsehen

In Thailand sorgt derzeit eine Transgender-Politikerin mit ihrer Kandidatur bei den Wahlen in der Provinz Nan für Aufsehen. Die Frau namens Yonlada Suanyos registrierte sich am Dienstag als Kandidatin für die Wahlen, berichtet die Zeitung "The Nation". Es wäre das erste Mal, dass in Thailand ein Transgender-Politiker ein Amt besetzt.

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Kanada: Transgender-Mann klagt gegen Rechnung für Gebärmutterentfernung

In der kanadischen Provinz Nova Scotia hat ein Transgender-Mann Klage eingelegt, weil er für seine Hysterektomie, also die Entfernung der Gebärmutter, 3.400 Dollar zahlen soll. Das berichtet der kanadische Sender CBC. Der 24-Jährige, der als Frau geboren wurde, argumentiert, dass die Gebärmutterentfernung medizinisch notwendig gewesen sei.

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Konservativer US-Moderator O`Reilly kritisiert Transgender-Charakter in TV-Serie "Glee"

Der beim US-Sender Fox News tätige konservative US-Moderator Bill O’Reilly hat die US-Serie "Glee" scharf für die Einführung eines Transgender-Charakters kritisiert. "Das Problem mit solchen Sendungen ist, dass Kinder das nachmachen und damit experimentieren könnten", erklärte der 62-Jährige in seiner Show "The O’Reilly Factor". O’Reilly zog die Parallele zu seiner Jugend, als er James Dean im Fernsehen beim Rauchen sah und ebenfalls damit anfing.

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Schweigeaktion gegen Mobbing Homo- und Bisexueller

Die US-Organisation "Gay, Lesbian and Straight Education Network" hat am heutigen Freitag den Tag des Schweigens ausgerufen. Es ist eine Protestaktion gegen das gesellschaftliche Schweigen über Diskriminierung, Schikanierung und Mobbing von schwulen, lesbischen, bi- oder transsexuellen Schülern in den USA.

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Bonner Kino startet Filmreihe mit LSBT-Themen

Bonn - In Bonn hat das Kino Brotfabrik eine eigene Filmreihe zu Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Themen (LSBT) gestartet. Wie die Veranstalter mitteilten, werde voraussichtlich jeden vierten Montag im Monat ein entsprechender Streifen gezeigt. Geplant ist jeweils im Vorfeld eine kurze Einführung zum Thema. 

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Österreich: Rechtliche Schritte gegen homophoben Pfarrer eingeleitet

Graz - Nach der Verbreitung von homophoben Äußerungen durch den österreichischen Pfarrer Karl T. im Pfarrblatt seiner Gemeinde hat die Schwulen- und Lesbenorganisation Rosalila PantherInnen am Montag eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Graz eingebracht. "Gegen Hassprediger muss vorgegangen werden, egal welcher Konfession sie angehören", sagte Obmann Kurt Zernig.

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Gericht erlaubt Gay Pride-Umzug für Juli

Budapest - Das Gericht in Budapest hat Ungarns jährlichen Schwulen-Marsch durch Budapest im Juli erlaubt und damit die Entscheidung der Polizei entkräftet, die sich dem diesjährigen Umzug wie in den vergangenen Jahren entgegen gestellt hat. Die Polizei ist der Ansicht, der Marsch durch die Stadt würde den Pendlerverkehr und täglichen Verkehr im Allgemeinen in seinem Recht der ungehinderten, freien Bewegung einschränken. Dem hielt der Richterspruch entgegen, dass der Verkehr von den betroffenen Straßen umgelenkt werden könne, die schließlich auch sonst zwecks Marathonveranstaltungen und Radrennen gesperrt würden. 

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Chinesische Zwillinge unterziehen sich Geschlechtsumwandlung

Erstmals in der Geschichte Chinas unterzieht sich ein transsexuelles Zwillingspaar einer Geschlechtsumwandlung. Die beiden 25 Jahre alten Frauen befinden sich in einem Militärkrankenhaus in Shanghai in Behandlung und unterzogen sich bereits den ersten Operationen, berichtete die staatliche Tageszeitung "Shanghai Daily". Damit aus den Schwestern Brüder werden können, fehlen aber noch weitere Operationen.

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USA: Transgender-Häftlinge bekommen in Los Angeles eigenes Gefängnis

Transsexuelle Frauen werden in Gefängnisse besonders oft Opfer sexueller Gewalt, wenn sie mit anderen männlichen Gefangenen untergebracht werden. Nunmehr hat daher Los Angeles dem Wunsch transsexueller Gefangener nach einer separaten Unterbringung entsprochen. Einerseits ein Fortschritt, andererseits ein Zeichen wie weit entfernt man auch noch in Los Angeles von einer pansexuellen, die geschlechtliche und sexuelle Vielfgestaltigkeit bejahenden Gesellschaft ist.

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Transvestitenshow "The Tiffany`s Cabaret Show" darf nach Singepur

Erstmals dürfen in Singapur Transvestiten öffentlich auftreten. Dies ist ein deutliches Zeichen, dass selbst in reaktionär und diktatorisch regierten erzkonservativen Staaten sich langsam der Trend zu Pansexualität und Akzeptanz ausbreitet, auch wenn nach wie vor vielfältige Diskriminierungen zu verzeichnen sind.  

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Transsexuelle dürfen künftig an Miss-Universe-Wahl teilnehmen

Nun werden Transsexuelle doch zur Miss Kanada Wahl zugelassen. Die Zulassung Transsexueller zur Miss Kanada Wahl ist als ein Erfolg für eine auf Gleichberechtigung ausgelegte pansexuelle Gesellschaft zu bewerten, auch wenn Misswahlen grundsätzlich eher sexistische Stereotypen transportieren.

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St. Petersburg: Skandalöse Festnahme aufgrund von homosexuellenfeindlichem Gesetz

Die Polizei in St. Petersburg hat zwei Männer festgenommen, weil diese gegen die Pathologisierung von Homosexualität demonstrierten. Damit erreicht die Homosexuellenverfolgung in der russischen Förderation eine neue Stufe.

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EU erforscht Diskriminierung transsexueller, homosexueller und bisexueller Menschen

EU-Agentur für Grundrechte (FRA) geht von anhaltender Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierungsmerkmale aus. Mit Unterstützung einer Umfrage sollen dieser herausgearbeitet und zur Grundlage einer verbesserten Gleichstellungspolitik innerhalb der gesamten EU genommen werden.

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Bündnis90/Die Grünen sprechen über sexuelle und geschlechtliche Vielgestaltigkeit

In einem Gespräch im Lübecker Rathaus zur Thematik der sexuellen und geschlechtlichen Vielgestaltigkeit haben sich Bündnis90/Die Grünen für die volle Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe homosexueller, transsexueller, bisexueller und intersexueller Menschen ausgesprochen.

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USA: Transsexueller Grundschullehrin wird Job gekündigt

Eine transsexuelle Grundschullehrerin ist im US Bundesstaat New Mexiko durch ihre Schule gekündigt worden, weil sie bei einer Drag-Show auftrat und diesen Auftritt auf YouTube hochlud. Die Kündigung erfolgte trotz eines in diesem Bundesstaat gültigen Antidiskriminierungsgesetz.

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Kanada spricht Reisewarnung für Homosexuelle und Transsexuelle nach Sankt Petersburg aus

Kanada warnt seine homnosexuellen und transsexuellen Staatsbürger vor Reisen nach Sankt Petersburg aufgrund eines Gesetzes gegen homosexuelle Propaganda, welches Homosexualität mit Pädophilie gleichsetzt und jede öffentliche Ausdrucksweise homosexuellen Verhaltens unter Strafe stellt. Die kanadische Regierung setzt sich damit konsequent für den Schutz ihrer homosexuellen und transsexuellen Staatsbürger ein, während die anderen westlichen Staaten bisher mit weitgehender Tatenlosigkeit reagieren.

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Nepalesischer Abgeordneter fordert von Facebook dritte Option bei Geschlechtsangabe

Der Abgeordnete Sunilbabu Pant aus Nepal kämpft dort bereits seit Langem gegen die Diskriminierung und für die volle Gleichberechtigung schwuler, lesbischer, bisexueller und transsexueller Menschen. In einer Email an den Facebook-Gründer Zuckerberg setzt er sich jetzt für intersexuelle Menschen ein und fordert die Einführung einer dritten Geschlechtsbezeichnung bei der Personenstandserhebung bei Facebook. Damit verweist Sunibabu Pant auf eine Problem bei der Mehrheit der sozialen Netzwerke, wobei das Beispiel von google+, wo eine dritte Geschlechtsbezeichnung möglich ist, lobend hervorzuheben ist.

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In Kanada werden Transsexuelle von der Miss Wahl ausgeschlossen

Bei allen Fortschritten wird immer wieder deutlich, dass die Überwindung geschlechtlicher und sexueller Diskriminierung selbst in progressiven Staaten noch viele Hürden zu überwinden hat. So dürfen transsexuelle Frauen nicht an der Miss Canada Wahl teilnehmen, weil sie - so lautet die Begründung - nicht als Frauen geboren worden seien. Diese direkte gegen Transsexuelle gerichtete Diskriminierung durch die Veranstalter der Miss Universe Canada Wahl ist bemerkenswert, selbst wenn berücksichtigt wird, dass Misswahlen allgemein sexistische Aspekte aufweisen und insofern ohnehin kein Ausdruck der Gleichberechtigung der Geschlechter oder der Akzeptanz einer pansexuellen geschlechtlichen Vielfalt sind.

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Verein stellt intersexuelles Kinderbuch vor

Der Verein Intersexuelle Menschen e.V., der sich für die Rechte und Anerkennung intersexueller Menschen einsetzt, hat ein Kinderbuch vorgelegt, welches dazu geeignet ist, Kinder früh mit der Thematik der geschlechtlichen Vielgestaltigkeit auf eine positive Art und Weise vertraut zu machen. Das Kinderbuch steht zum kostenlosen Download bereit.

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Türkische Zeitschrift für Homo-, Bi- und Transsexuelle geht online

Ankara (dts Nachrichtenagentur) - In der Türkei ist soeben die Zeitschrift "KAOS GL", die über Themen von und für Homo- und Transsexuelle schreibt, online gegangen. Erhofft werden sich hiervon erhöhte Reichweite und eine wachsende Akzeptanz.

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Nach wie vor finden Operationen zur Entfernung genitaler Merkmale statt

Ärzte amputierten intersexuellen Kind Penis und Brust

Handlungsnotwendigkeit zur Beendigung von bei Genitalverstümmelungen: Ärte amputierten intersexuellen Kind zunächst den Penis und später die Brüste. Der Gesezugeber ist gefordert, um derartige Praktiken mit lebenslanger Schädigung der betroffenen intersexuellen Menschen umgehend zu beenden. 

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Gerichtsurteil: Keine Brustvergrößerung auf Krankenkasse für transsexuelle Frau

Ein Gerichtsurteil spricht sich gegen eine Erstattungspflicht von Krankenkassen für Brustvergrößerungs-Operationen von Transsexuellen aus. Auch wenn dies im individuellen Fall belastend ist, wendet sich das Gerichtsurteil damit im progressiven Sinne gegen ein letztlich frauenfeindliches und sexistisches Schönheitsideal.

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Cynthia Nixon und ihre freie Entscheidung

Cynthia Nixon erklärte, sie halte es für möglich, sich für eine homosexuelle Orientierung zu entscheiden und führt dabei das Beispiel der eigenen Wahl einer lesbischen Beziehung nach langjähriger Ehe mit einem Mann an. Während Kritiker fürchten, diese Äußerung könne Argumente für Homophobie und christliche Konversions-Therapien liefert, ist die Äußerung von Cynthias Nixon in Wirklichkeit Ausdruck eines pansexuellen Emanzipationsprozess, der auch individuelle Wahloptionen zugesteht.

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So stehen die Parteien in der BRD zur pansexuellen Gesellschaft

Abgesehen von CDU/CSU, die an der Diskriminierung von der heteorsexuellen Norm abweichender Beziehungen und Lebensarten festhalten, bewegen sich alle im Bundestag vertretenen Parteien in ihren Grundpositionen und Forderungen auf eine pansexuelle Gesellschaftsstruktur zu. Eine gesellschaftliche Mehrheit für die Anerkennung und vollständige Gleichberechtigung unterschiedlicher Formen und Modelle von Beziehungsgestaltung und sexueller Orientierung ist insofern bereits gegeben,

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E.On zieht gewaltverherrlichenden Werbespot zurück

Verharmlosend als Kopfnuss bezeichnet, ist auf einem Werbevideo des als Atomstrom-Konzern verschrieenen Stromproduzenten E.On zu sehen, wie ein Mann einer Frau so massiv mit dem eigenen Kopf gegen ihren Kopf schlägt, dass sie das Bewusstsein verliert. Jetzt sah sich der Konzern gezwungen, diesen Gewaltspot zurück zu ziehen.

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Focus on the family: Homophobie im Namen der binären Geschlechterordnung

Die christliche Rechte sieht sich in den USA und international in einem Abwehrkampf gegen alle, die die binäre, heterosexuelle Geschlechterordnung in Frage stellen. Derzeit versucht sie u.a. mit  Lobbyorganisationen, wie "Focus on the Family", ihren Einfluss durch die Unterstützung des erzkonservativen US Präsidentschaftsanwärters Santorum geltend zu machen.

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Norrie-May-Welby: Vorreiterin androgyner Lebenswelten

Nach einer operativen Geschlechtsumwandlung von Mann zur Frau beendete Norrie May-Welby die hormonelle Therapie und betrachtet sich seither als eine androgyne Person, der kein Geschlecht zugewiesen werden kann. Diese Position wird von der Meldebehörde des australischen Bundesstaates New South Wales anerkannt.

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Stellungnahme des Ethik-Rates zur Intersexualität

Der Ethikrat hat auf Veranlassung der Bundesregierung soeben seine Stellungnahme zum Umgang mit dem Sachverhalt der sogenannten Intersexualität veröffentlicht. Er schlägt eine dritte Kategorie "anders" im Personenstandsregister sowie das Recht Intersexueller auf eine eingetragene Lebensgemeinschaft vor. Der Ethikrat plädiert weiterhin für mehr Zurückhaltung bei operativen Eingriffen im Kindesalter, wenn diese medizinisch nicht notwendig sind. 

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Kommentare

Kommentar von Ole |

Ich verstehe Pansexualität so: Es ist demjenigen egal, wie der sexuell begehrte Mensch chromosomal und phänotypisch beschaffen ist. Aber wenn einem gar nicht bekannt ist, dass beispielsweise ein/e Partner/in ein XX-Mann und eine XY-Frau ist, weil äußerliche Geschlechtseindeutigkeit besteht, ist man dann unbewusst pansexuell? Zudem ist doch oft der Fall, dass diese genetische Besonderheit nicht mal dem "Betroffenen" selbst bekannt ist. So richtig habe ich das noch nicht verstanden. Meiner Ansicht nach ist Pansexualität eine Angelegenheit wie unwichtig jemandem die Beschaffenheit der äußerlichen Geschlechtsorgane ist. Kann man das so sagen?

Kommentar von Team-Gleichklang |

Ihre Definition trifft es ganz genau, wobei dies Pansexualität im engeren Sinne als sexuelle Orientierung betrifft und eben bedeutet, dass die Art der äußeren Geschlechtsorgane für die Wahl sexueller/partnerschaftlicher Beziehungen weitgehend irrelevant sind. Im einem weiteren Sinne bedeutet Pansexualität gesellschaftlich aber auch die generalisierte Akzeptanz gegenüber verschiedenen Geschlechter- und Partnerschaftsformen.

Kommentar von Ole |

Ich danke Ihnen für die Antwort. Mir stellte sich die Frage, da ich über Gleichklang ein partnerinsuchender Transmann bin und im Internet las, dass Pansexuelle Transsexuelle bevorzugen. Da, biologisch betrachtet, niemand über äußerlich und innerlich optisch genormte Geschlechtsorgane verfügen kann, ist es z.B. für mich unwichtig, ob meine Partnerin (wenn sie mir gefällt) eine XY-Frau ist-und somit gebärunfähig, da ich als Transmann eh zeugungsunfähig bin. Bedeutet das, ich bin pansexuell?

Kommentar von Team-Gleichklang |

Pansexuelle bevorzugen nicht Transsexuelle, sondern es ist ihnen einfach nur nicht wesentlich, ob ein Mensch Mann, Frau, Trans oder Intersexuell ist. Wenn Sie nicht auch z.B. sich einen Mann (ggf. einen anderen Trans-Mann) als Partner vorstellen könnten, würde man nicht sagen, dass Sie pansexuell suchen, selbst wenn eine gewisse Tendenz in dieser Richtung vorhanden sein mag.